Arduino meets Adafruit – die Elektronik

Arduino & Adafruit – die Basis für das Projekt

Die Kombination aus dem Arduino Mikrokontroller und den Komponenten von Adafruit machte am Ende für mich den Unterschied. Aber lest selbst 🙂

Für mich war von Anfang an gleich klar, dass die Intelligenz für mein Strandbeast aus einem Arduino Mikrocontroller stammen würde. Diese Plattform bietet für Einsteiger genau die richtigen Möglichkeiten, mit wenigen Zeilen Code und etwas Kreativität, tolle Funktionalitäten zu erschaffen.

Arduino R3

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Einstieg in die Arduino Programmierung

Vor dem Useless-Box Projekt hatte ich schon ein paar Erfahrungen mit dem Arduino Uno R3 Ultimate Starter Kit gemacht. Es enthält neben dem Arduino selbst auch sehr viel Zubehör. Anhand der Beispiele aus dem beiliegenden 72seitigen Buch baute ich simple Schaltungen auf, liess LEDs blinken und Servos laufen. Das verschaffte mir eine Grundlage und ich war sicher, das Strandbeest Projekt damit meistern zu können.

Erfahrungen mit den Shields von Adafruit

Also kaufte ich den erstbesten (und günstigsten) Motorshield, weil ich wollte ja schliesslich Motoren antreiben. Und damit genau begann das Elend. Denn aus irgendeinem Grund bewegten sich zwar die angeschlossenen Motoren mit dem Shield, aber leider nie so, wie es mein Code vorgab, sondern eher irgendwie sehr zufällig. Einige Abende lang zweifelte ich an meiner Intelligenz bis ich dann irgendwann nach einer guten und erprobten alternative suchte und sie im Adafruit MotorShield v2.3 fand. Das Shield auf dem Arduino montiert, mit wenigen Zeilen verständlichem Code aus den sehr guten Beispielen von Adafruit zum Laufen gebracht und die Zweifel an meiner Intelligenz war verflogen (puuuh – Glück gehabt!).

Adafruit Motorshield

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Nun dann…die Motoren – von denen ich natürlich noch nicht die richtigen hatte – konnte ich schon mal ansteuern. Jetzt brauchte ich eine Möglichkeit, das fertige Strandbeast auch zu steuern. Da gab es mehrere Optionen und ich wählte wider einmal die zumindest für mich falsche – nämlich WiFi. Und wieder kaufte ich ein billiges Stück Hardware, schloss es am Arduino an und merkte schnell, dass wir keine Freunde werden. Dazu muss man sagen, ich bin ein Freund einfacher Lösungen und sobald ich das Gefühl habe, etwas könne für ein paar Euro mehr deutlich simpler zum Laufen zu bringen sein, ist mein Ehrgeiz, viele Stunden in die billigere Lösung zu stecken, dahin.

Gibts da nichts von Adafruit?

“Gibts da nichts von Adafruit?” war meine nächste Frage und natürlich wurde ich fündig bei “LadyAda”. Ein Bluetooth Shield sollte es sein, das sich mit Arduino und dem Adafruit Motorshield zusammen stacken (stapeln) konnte. So ergab sich ein sehr kompaktes Stück Technik & Intelligenz, was meinem Strandbeest auch noch einen schönen tiefen Schwerpunkt verlieh und ihm dadurch zu mehr Stabilität verhalf. Dazu jedoch später mehr.

Adafruit Bluetooth Shield

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Arduino und Adafruit Shields „verheiraten“

Der nächste Schritt war also, das Arduino Board zusammen mit dem Adafruit Bluetooth Shield zum Laufen zu bringen. Wiederum gab es gute Beispielscripte, die mir zusammen mit der Adafruit Controller App das Leben deutlich erleichterten.

Im letzten Schritt ging es dann darum, die Scripte für Arduino, Motorshield und Bluetooth Shield so miteinander zu verknüpfen, dass die Motoren – von denen ich natürlich noch immer nicht die richtigen hatte – sich auf Kommando meines iPhones in der richtigen Richtung und mit der richtigen Geschwindigkeit in Bewegung setzten. Dafür brauchte es noch einmal ein paar Stunden (ja, für die paar Zeilen Code…) und am Ende hatte ich eine funktionsfähige kleine Steuereinheit. Arduino & LadyAda sei Dank!

Weiteres cooles Zeug von Adafruit findet ihr hier:

Zum Quellcode

Erster Test mit der Kombination aus Arduino, Adafruit und der App

Als dann alles miteinander harmonierte und ich die Steuerung via Adafruit App ansprechen konnte, wurde natürlich schnell das Grundgerüst zusammengebaut und mit der Elektronik getestet.